Bei dem ausgewählten Bereich für das Ziegenprojekt handelt es sich um eine ehemalige Schafhutung westlich des Weinbergs nördlich von Bettenhausen (Kerngebiet 6). Dieser Bereich ist von verbuschten Halbtrockenrasen in mäßig steiler bis steiler südostexponierter Hanglage gekennzeichnet. Der Biotop- und Triftwegverbund wird durch diesen verbuschten Komplex unterbrochen und mit ihm das gesamte obere Hutungsband am Südhang der Hohen Geba.
Im Bereich des Südhangs der Hohen Geba befindet sich ein ca. 17km langes Hutungsband. Nur an wenigen Stellen ist dieses Band und damit der Biotopverbund durch starke Verbuschungen unterbrochen.
Hervorzuheben ist, dass diese Unterbrechungen speziell an Gemarkungsgrenzen zu finden sind, die zugleich die Grenze der Schäfereireviere darstellen. Im "gelben" Ziegenprojekt sollen vor allem die Kalkmagerrasenflächen der Hohen Geba mit denen des Weinbergs bei Seeba verbunden werden. Im "roten" Ziegenprojekt ist es das Ziel, die Flächen vom Ober- zum Unterhangs wieder durchlässig zu gestalten.