Um die sichere Überquerung des Flusses "Felda" durch die Schafherden, während des Frühjahrshochwassers zu ermöglichen und um weite Umwege entlang einer befahrenen Straße zu vermeiden, soll ein geeigneter Übertrieb über die Felda errichtet werden.
Zusätzlich müssen verbuschte Triebwege wieder durchgängig gemacht werden.
Neben den 500 Zugängen für eine komplett neue Herde, werden 2 Herden um jeweils 200 bzw. 300 Tiere erweitert. Insgesamt wird der Schafbestand im Projektgebiet um 1000 Schafe aufgestockt. Zusätzlich werden die Herden um insgesamt 130 Ziegen ergänzt und es werden hochwertige Zuchtböcke zur Verfügung gestellt. Ziel der Herdenerweiterung ist der Ausgleich vorhandener Pflegedefizite sowie die Gewährleistung der Pflege bei Flächenerweiterungen.
Da neben Herdenerweiterungen das Gebiet um eine zusätzliche Schafherde aufgestockt wird, muss für diese 500 Tiere für die Haltung in den Wintermonaten ein neuer Stall gebaut werden.
Tränken sind Grundvorraussetzungen für die Hüteschafhaltung. Gleichzeitig wird mit dieser Maßnahme ein Beitrag zum Biotopschutz geleistet. Quell- und andere Feuchtgebieten werden durch die Tränkeinrichtungen außerhalb des direkten Quellbereichs geschont und nicht durch Trittschäden beeinträchtigt. Zusätzlich verringert sich so die Gefahr von Huferkrankungen bei den Tieren.
Um die Bedingungen für die Schäfer zu verbessern, wurden transportable Klauenbäder angeschafft. Zusätzlich wurde transportables Zaunmaterial zur Verfügung gestellt, um zum Einen die Ausgrenzung sensibler Bereiche zu erleichtern und zum Anderen, um durch das Koppeln der Tiere den Beweidungsdruck auf entbuschten Flächen vorrübergehend zu erhöhen.