Die thüringische Rhön kennzeichnet ein Mosaik aus Grünländern, Hecken und naturnahen Wäldern. In dieser Kulturlandschaft sind Artenvielfalt sowie Vernetzung und Ausdehnung der Lebensräume bemerkenswert und von bundesweiter Bedeutung. Das Projektgebiet liegt vollständig im Biosphärenreservat Rhön.
Das Projektgebiet ist besonders durch die artenreichen Kalkmagerrasen geprägt, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch Schafbeweidung herausbildeten. Heute sind viele dieser Flächen gefährdet. Ursache dafür sind vor allem die seit 1990 geänderten Rahmenbedingungen der Landwirtschaft und dem damit verbundenen Rückgang der Weidetiere.
Die Optimierung und Wiederherstellung der Kalkmagerrasen - mit all ihren Varietäten - steht im Mittelpunkt des Naturschutzgroßprojektes (NGP) „Thüringer Rhönhutungen“.
Durch Wiederherstellung von Flächen, Herdenerweiterungen und einem breiten Katalog weiterer Maßnahmen soll in der Förderphase II (Dezember 2005 – 2015) dem Ziel, die beeindruckende Kulturlandschaft der Vorderrhön langfristig zu erhalten, näher gerückt werden.
Unser PEP reduziert auf Kernaussagen auf knapp 50 Seiten.
Bezugsquelle: siehe Kontakt
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